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Review: Naughty Bear

von Marco K. @ 13.07.10

Die Entwicklerschmiede Artificial Mind and Movement(A2M), die Schöpfer von WET und Dantes Inferno(PSP) räumen mit ihrem neusten Titel Naughty Bear auf die gemeinste Art und Weise auf einer von Plüschbären bewohnten Insel auf.

Rache an der Plüschwelt

Wer oder was ist Naughy Bear? Wie der Name schon vermuten lässt, ein Bär, aber kein großer Grizzle mit riesigen Pranken, sondern ein eigentlich ganz niedlicher leicht abgenutzter brauner Plüschbär. Er lebt mit vielen anderen Bären mit Namen wie Daddles oder Fluffy auf der kleinen Insel der Perfektion. Doch das Leben für Naughty Bear ist hier alles andere als perfekt, denn die ganze Plüschbärenkolonie scheint sich zum Ziel gesetzt zu haben Naughty zu mobben. Als der  Ärmste dann noch der Einzige ist, der nicht auf eine Geburtstagsparty eingeladen wird, ist es an der Zeit den anderen Bären zu zeigen wo der Plüschfrosch die Locken hat und das, wie der Name vermuten lässt, möglichst gemein(naughty). Mehr bietet Naughty Bear aber nicht, es heißt einfach nur Gemeinheiten mit gleicher Münze zu vergelten. Das ist auch einer der Gründe, dass Naughty Bear nach spätestens zwei Mission langweilig und monoton wird. Schade! Eigentlich ist das Spiel vom Grundgedanken und Setting sehr humorvoll  und hebt sich vom großen Einheitsbrei ab.

Du musst gemein sein in dieser Welt

Zurück zum Grundgedanken des Spiels: möglichst gemein sein! Wer nun denkt, gemein sein unter Plüschbären heißt sich niedliche Streiche zu spielen, der irrt. Dies dürfte schon beim ersten  Blick auf die Packung mit dem USK 16 Logo klar sein. In Naughty Bear gibt es zwei Arten von Gemeinheiten. Zum einen die rohe Gewalt, die entweder mit den bloßen Plüschtatzen oder mit Hilfe der zahlreich im Spiel vorhandenen Waffen ausgeteilt werden kann. Und zum anderen das Verbreiten von Angst und Schrecken, dabei könnt ihr den anderen Bären so lange Angst einjagen bis sie schlussendlich verrückt werden und sich selbst in den Plüschhimmel befördern.

In jedem Spielabschnitt muss eine recht umfangreiche Liste von Aufgaben erledigt werden, die sich in Haupt und Nebenquest teilen. Hauptziele bestehen darin eine bestimmte Punktzahl zu erreichen, nicht entdeckt zu werden, keinen Bären entkommen zu lassen, sich an einem bestimmten Bären zu rächen oder ohne Waffen alle anderen Bären zu töten. Nebenmissionen bestehen meist darin eine Anzahl von Dingen zu zerstören wie Wahlplaketten, Plüschvögel oder versteckte Geschenke. Hierbei ist alles gut, was in der realen Welt abscheulich oder sogar fast unvorstellbar wäre.

Für getane Arbeit oder Gemeinheiten bekommt man unterschiedlich hohe Punkte, doch der Schlüssel zum Erfolg ist der Multiplikator. Den gilt es möglichst hoch zu halten, dies gelingt durch kreative Gemeinheiten am laufenden Band. Anregungen gibt’s in kleinen Zwischenszenen und durch ein umfassendes Tutorial. Das ganze wird durch einen wundervollen Kommentator begleitet welcher in der deutschen Fassung, eine überragende Arbeit leistet.

 

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Review-Zusammenfassung

ingame.de - Fazit:
Selten habe ich mich auf ein Spiel so sehr gefreut wie auf Naughty Bear. Die so kreativ und liebevoll gemachten Trailer versprachen viel. In der ersten halbe Stunde habe ich mich köstlich amüsiert beim entplüschen und erschrecken, bis zum ersten Absturz des Spiel. Aus meiner anfänglichen Euphorie wurde die blanke Enttäuschung, aufgrund der fehlenden Abwechslung und der groben technischen Schwächen. Dazu bleibt mir nur eins zu sagen: Echt gemein!
59
Bewertungs-Details:
Gameplay
 
 
 
69

Grafik
 
 
 
70

Sound
 
 
 
79

Multiplayer
 
 
 
0

Langzeitmotivation
 
 
 
45

   ToyBoxstil
   viele Waffen
   sehr viele Tötungsmöglichkeiten
   wundervoller deutscher Kommentato
   frischer, kindlicher Soundtrack
   technisch unfertig
   Framerateinbrüche
   häufige Abstürze
   überladene Steurung
   sehr monoton
   Multiplayer nicht spielbar

Kommentare

08.01.2013 - 17:49
1: jreiodmpg (Gastuser)
Gast
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