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Review: No More Heroes 2 – Desperate Struggle (Wii)

von Marius K. @ 04.07.10

Mit dem ersten Teil der No More Heroes-Reihe lieferten Grasshopper Manufacture einen guten Action-Titel für Wii ab, der sich eher an die erwachsene Spielerschaft richtete. Nun servierte uns das Unternehmen den zweiten Teil der Serie, der auf dem Erfolg des Vorgängers aufbauen und dessen Schwächen ausmerzen soll. Ob dies dem Entwickler Goichi Suda und seinen Mitarbeitern mit dem von Rising Star Games veröffentlichten No More Heroes 2: Desperate Struggle gelungen ist, das könnt ihr in diesem Review nachlesen.

Drei Jahre nach den Ereignissen von No More Heroes, in dessen Verlauf sich der Protagonist Travis Touchdown auf den ersten Platz einer Rangliste für Killer hochgearbeitet hatte, kehrt der zweifelhafte Held des ersten Teils in die Stadt Santa Destroy zurück. Doch schon bald muss er erfahren, dass sein Freund Bishop brutal ermordet worden ist; scheinbar aus Rache für Travis‘ Taten. Da taucht auch noch Sylvia Christel auf, die den Protagonisten wieder für die Ranglistenkämpfe gewinnen will. Obwohl er sich eigentlich aus diesem schmutzigen Geschäft zurückziehen wollte, gerät Travis durch die Neuigkeiten vom Tod seines Freundes so in Rage, dass er das Angebot annimmt, unter der Bedingung, dass Sylvia ihm Informationen über die Täter beschafft.

Wieder im Geschäft

So findet sich Travis schließlich in seinem Motel wieder. Seine dreijährige Abstinenz hat ihn wieder auf den fünfzigsten Platz der Rangliste der United Assassins Association befördert. Seine Aufgabe in No More Heroes 2: Desperate Struggle ist es zunächst, den Killer auf Platz 49 herauszufordern und zu besiegen, damit er Informationen über die Mörder seines Freundes bekommt. Sobald man Travis‘ vorübergehende Bleibe verlässt, fällt die erste Neuerung des zweiten Teils auf. Die Möglichkeit, sich frei auf den Straßen Santa Destroys zu bewegen, wurde entfernt und durch ein Menü ersetzt, in welchem man die Orte anwählen kann, zu denen man reisen möchte. Angesichts dessen, dass die Freiheit des ersten Teils oft als vergeudetes Potential angesehen wurde, kann man einen solchen Schritt durchaus begrüßen, da er das Spielgeschehen deutlich strafft.

Doch zunächst einmal zu den Ranglistenkämpfen. Dabei muss Travis Touchdown zumeist erst mal einige Schergen des gegnerischen Killers ausschalten. Dazu stehen ihm seine Kenntnisse im Wrestling und seine Lichtschwert-Kattana zur Verfügung. Am Kampfsystem hat sich in No More Heroes 2: Desperate Struggle nichts geändert ‒ und das ist auch gut so! Nachwievor haben die Auseinandersetzungen einen Touch von Beat ‘em up-Spielen. Besiegt man schließlich einen Gegner mit der Kattana, so spritzt geradezu übertrieben viel Blut. Des Weiteren erscheinen dann drei Rollen auf dem Bildschirm, die sich wie bei einem einarmigen Banditen drehen. Stoppen alle beim gleichen Symbol, so erhält Travis ein spezielles Power-Up, wie beispielsweise erhöhte Geschwindigkeit oder einen Schlag, der sämtliche umstehenden Gegner außer Gefecht setzt.

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Review-Zusammenfassung

ingame.de - Fazit:
Mit No More Heroes 2: Desperate Struggle ist den Mannen um Goichi Suda wieder ein guter Titel gelungen. Die guten Aspekte des Vorgängers wurden ausgebaut, die negativen wurden bekämpft, auch wenn sie nicht gänzlich verschwunden sind. Unterm Strich ist ein ungewöhnliches Action-Spiel herausgekommen, welches von seiner seltsamen Atmosphäre, dem kaputten Protagonisten und der verrückten Ideen der Designer lebt.
84
Bewertungs-Details:
Gameplay
 
 
 
87

Grafik
 
 
 
83

Sound
 
 
 
80

Multiplayer
 
 
 
0

Langzeitmotivation
 
 
 
85

   abwechslungsreiche Bosskämpfe
   intuitives Kampfsystem
   lustige Dialoge
   hat teils Längen

Kommentare

26.01.2013 - 02:41
1: idaujitl (Gastuser)
Gast
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